Aufruf zur Einreichung von Kleinprojekten im Naturpark Zittauer Gebirge – Regionalbudget 2020

Die LEADER-Region Naturpark Zittauer Gebirge möchte mit dem „Regionalbudget 2020“ Kleinprojekte der ländlichen Entwicklung unterstützen. Antragsberechtigt sind hierbei Kommunen und gemeinnützige Vereine innerhalb der LEADER-Gebietskulisse des Naturparks. Der Fokus soll vor allem auf die Anschaffung von Ausstattung und die Realisierung von kleinen baulichen Maßnahmen gesetzt werden.
Voraussetzung für eine Förderung, ist die vorige Einordnung des Vorhabens in die LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) der Region und in den GAK-Rahmenplan 2019-2022 des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (siehe „Einordnung LES-Ziele in GAK“). Dadurch soll die Förderwürdigkeit des Kleinprojektes gewährleistet werden.

Der Aufruf erfolgt am 8. Mai 2020.

Veröffentlichung im Internet unter:
Seite Naturpark Zittauer Gebirge sowie
Seite LEADER Regionalmanagement

darüber hinaus kommuniziert über:
die Aushänge der Kommunen im Naturpark Zittauer Gebirge

Das für den Aufruf bekannt gegebene Budget
beträgt insgesamt 150.000 EUR.

Stichtag für die Einreichung der Anträge
ist der 9. Juni 2020 um 12:00 Uhr.

Termin für die Sitzung des Gremiums zur Vorhabenauswahl ist der
26. Juni 2020.

Antragsteller:
Letztempfänger der Zuwendung können sein:
- Kommunen
- gemeinnützige Vereine (Nachweis der Gemeinnützigkeit)

Bei baulichen Vorhaben ist stets der Eigentümer der Zuwendungsempfänger.

Höhe der Förderung:
Für die Kleinprojekte wird ein anteiliger nicht rückzahlbarer Zuschuss
in Höhe von 80% gewährt.
Mindestzuschuss: 2.000,00 €
Maximaler Zuschuss: 16.000,00 €

Die Vorhabensauswahl erfolgt durch den Koordinierungskreis der Lokalen Aktionsgruppe „Naturpark Zittauer Gebirge“, welcher, mit der Genehmigung der LEADER-Entwicklungsstrategie durch das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL), bestätigt wurde.

Es besteht kein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung. Die Zuwendung ist nicht auf Dritte übertragbar.
Vorhaben, die aufgrund von mangelndem Fördermittelbudget nicht berücksichtigt werden können, werden abgelehnt. Sofern ein weiterer Aufruf erfolgt, können diese Vorhaben erneut eingereicht werden.

Antragsunterlagen:
- Projektdarstellung
- Finanzierungsplan (formlos)
- detaillierte Kostenzusammenstellung + Herleitung der Kosten
- Nachweis der Eigenmittel
- 4 aussagekräftige Fotos + Lageplan
- Erklärung + Kenntnisnahme des Antragstellers
- Nachweis der Vertretungsberechtigung (z.B. Satzung, Vereinsregisterauszug) bzw. Eigentumsnachweis (auch Pachtvertrag, der über die Zweckbindungsfrist des Projektes hinweg gültig ist)
- Nachweis des Bedarfes bei öffentlichen Anlagen
- Erklärung der Gemeinnützigkeit bei Vereinen
- Auszüge aus Satzung des Vereins (Nachweis Zweck des Vereins)

Inhalt des Aufrufes gemäß GAK-Rahmenplan
Maßnahme 4.0 Dorfentwicklung:
Erhaltung, Gestaltung und Entwicklung ländlich geprägter Orte zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung, z.B.:
Maßnahme 5.0 Dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen:
- Verbesserung der Infrastruktur in ländlichen Gebieten einschließlich ländlicher Straßen und Wege sowie touristischer Einrichtungen
- Erschließung von touristischen Entwicklungspotenzialen

Demnach soll das Regionalbudget 2020 besonders zum Erhalt und/oder zur Gestaltung des dörflichen Gemeinschaftslebens dienen. Dazu zählt unter anderem die Anschaffung von Ausstattung zur Gewährleistung der Vereinstätigkeit oder die Initiierung und Durchführung von kleinen baulichen Maßnahmen zur Verbesserung des Gemeinwohls (Bsp. öffentliche Sanitäranlagen).
Nicht-förderfähige Gegenstände und Vorhaben, sowie alle notwendigen Antragsunterlagen und weitere Mindestkriterien werden in diesem Dokument aufgeführt. Die Eingrenzung der Antragsteller (Kommunen & gemeinnützige Vereine) soll als Ergänzung zu den bisherigen LEADER-Aufrufen innerhalb der laufenden Förderperiode fungieren.

Das Regionalbudget wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ durch die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen finanziell unterstützt.
Das Regionalbudget wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.




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